Eine Gummiringfeder mag ein kleiner Teil einer TC-Öl-Dichtung , spielt aber aber an der Dichtstelle eine wichtige Rolle.
Ihre Hauptaufgabe ist es, die radiale Kraft zwischen der primären Dichtlippe und der rotierenden Welle aufrechtzuerhalten.
Aufrechterhaltung des Lippenkontakts
Die Dichtlippe muss während der Rotation der Welle stets mit dieser in Kontakt bleiben.
Während des Betriebs können Temperaturschwankungen, Elastizitätsänderungen des Materials, Wellenbewegungen sowie allmählicher Verschleiß diesen Kontakt beeinträchtigen.
Die Gummiringfeder erzeugt eine zusätzliche umlaufende Kraft entlang der Lippe und trägt so zu einem konsistenteren Kontaktpunkt bei.
Nützlich bei kontinuierlichen Drehanwendungen
Diese Eigenschaft ist insbesondere für Motoren, Getriebe, Pumpen und andere Geräte relevant, bei denen die Welle kontinuierlich rotiert.
Ein stabiler Lippenkontakt trägt dazu bei, dass die Dichtung ihre grundlegende Funktion – die Kontrolle von Schmierstoffaustritt – beibehält und gleichzeitig normale Betriebsänderungen ausgleichen kann.

Die Feder benötigt die richtige Kraft
Eine höhere Federkraft bedeutet nicht zwangsläufig eine bessere Dichtwirkung.
Eine übermäßige Kontaktkraft kann Reibung, Wärmeentwicklung und Lippenverschleiß erhöhen; zu geringe Kraft kann die Wirksamkeit der Dichtstelle verringern.
Aus diesem Grund muss die Federkraft in Wechselwirkung mit der Lippengeometrie, dem Elastomer, der Wellenoberfläche, der Schmierung und der Drehzahl stehen.
Der eigentliche Vorteil einer Gummiringfeder besteht daher in einem kontrollierten und dauerhaften Lippenkontakt und nicht einfach in einer erhöhten Druckbelastung auf die Welle.
Aktuelle Nachrichten