Bei rotierenden Maschinen spielt die Wellendichtringdichtung eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Schmierung, der Vermeidung von Kontamination und der Gewährleistung eines stabilen Betriebs. Viele Undichtheitsprobleme resultieren nicht aus der Wellendichtringdichtung selbst, sondern daraus, dass bei der Auswahl die tatsächlichen Betriebsbedingungen außer Acht gelassen werden. Wenn Faktoren wie Wellenlaufungen, Drehzahl, Medium, Temperatur, Druck oder Einbauraum nicht mit der Wellendichtringdichtung übereinstimmen, kann auch ein Austausch durch ein neues Exemplar keine stabile Dichtwirkung gewährleisten. Daher ist das Verständnis der Geräteparameter und die entsprechende Auswahl einer geeigneten Wellendichtringdichtungsstruktur sowie des passenden Materials der Schlüssel zur Sicherstellung einer zuverlässigen Dichtung.
Der knochenschmierungsdichtung besteht üblicherweise aus einem Gummikörper, einem Metallgehäuse und einer Gummiringfeder. Die eigentliche Dichtfunktion wird durch die Lippenkante ausgeführt, die sich auf den Kontakt-Druck gegen die Wellenoberfläche, die Bildung eines dünnen Ölfilms während der Rotation sowie die Oberflächenrauheit und Härte der Welle stützt. Ob die Öldichtung langfristig stabil arbeiten kann, hängt davon ab, ob die Betriebsbedingungen es der Lippe ermöglichen, unter kontrolliertem Verschleiß einen Ölfilm und eine Vorspannung aufrechtzuerhalten – und nicht einfach davon, ob die Abmessungen übereinstimmen.
Während der Auswahl können die technischen Parameter der Ausrüstung in Basisinformationen und kritische Risikopunkte unterteilt werden. Zu den Basisinformationen zählen Wellendurchmesser, Gehäusebohrung, Einbautiefe, Drehzahl, Temperatur, Mediumtyp und Dichtungsrichtung. Diese bestimmen, ob die Öldichtung korrekt eingebaut werden kann und ihre grundlegende Dichtfunktion erfüllt. Zu den kritischen Risikopunkten zählen die Wellenexzentrizität und -laufgenauigkeit, die Oberflächenrauheit und -härte, das Vorhandensein von Spiralmarkierungen, die Möglichkeit eines Druckaufbaus im Hohlraum, eine externe Kontamination durch Staub oder Schlamm sowie die Frage, ob die Einbaubedingungen Abschrägungen und Schutzmaßnahmen vorsehen. Diese Faktoren bestimmen häufig die Lebensdauer der Öldichtung und sind die Ursache vieler Undichtheitsprobleme.

Nach der Kenntnisnahme der Geräteparameter müssen die Dichtungsstruktur und das Dichtungsmaterial anhand der Betriebsbedingungen ausgewählt werden. Die Drehzahl ist ein wesentlicher Faktor, der die Lippentemperatur und die Stabilität des Ölfilms beeinflusst. Bei Hochgeschwindigkeitsbetrieb ist besonders auf die Wärmebeständigkeit des Materials und die Reibungseigenschaften der Lippe zu achten, während bei mittleren und niedrigen Drehzahlen stärker auf Ölbeständigkeit und Dimensionsstabilität geachtet wird. Auch die äußere Umgebung ist von Bedeutung. In staubigen, schlammigen oder partikelreichen Umgebungen beschleunigen Verunreinigungen den Verschleiß der Lippe; daher sollte eine Staubschutzlippe oder ein zusätzlicher externer Schutz eingesetzt werden, um einen stabilen Ölfilm an der Hauptlippe aufrechtzuerhalten. Die Zusammensetzung des Mediums wirkt sich ebenfalls auf die Materialverträglichkeit aus. Additive, Reinigungsmittel oder Kraftstoffbestandteile in verschiedenen Ölen können zu einer Quellung, Verhärtung oder Rissbildung des Gummis führen; daher müssen Art des Mediums und Temperaturbereich vor der Auswahl bestätigt werden.
Druck- und Rücklaufölbedingungen sind ein weiterer leicht übersehener Faktor. Skelettöldichtungen eignen sich besser für Null- oder Niederdruckbedingungen. Wenn sich im Gehäuse Druck aufbaut – beispielsweise aufgrund kleiner Rücklaufölbohrungen, eines hohen Ölstands oder einer schlechten Belüftung – kann die Lippe einer Standard-Öldichtung nach außen gedrückt werden, was zu Undichtigkeiten führt. In solchen Fällen muss die Rücklaufölkonstruktion verbessert oder eine druckbeständige Dichtungslösung eingesetzt werden, anstatt lediglich die Öldichtung auszutauschen.
Der Zustand der Welle hat einen direkten Einfluss auf die Lebensdauer der Öldichtung. Eine zu hohe Rauheit beschleunigt den Verschleiß der Lippe, während eine unzureichende Rauheit zu einer Instabilität des Ölfilms führen kann. Wellen mit unzureichender Härte können durch den Kontakt mit der Lippe Rillen ausbilden. Laufungen oder Exzentrizitäten der Welle verursachen eine zyklische Belastung der Lippe, wodurch der Ölfilm unterbrochen und die Dichtleistung verringert wird. Für den Langzeitbetrieb oder bei kritischer Ausrüstung können Verschleißhülsen oder Oberflächenbehandlungen in Erwägung gezogen werden, um die Haltbarkeit und Stabilität der Welle zu verbessern.
Auch die Montagebedingungen bestimmen, ob die Öldichtung korrekt eingebaut werden kann. Fehlende Abschrägungen, scharfe Kanten an der Welle, Keilnuten oder Gewinde können die Lippe während der Montage beschädigen. Kratzer am Außendurchmesser beim Pressen können ebenfalls zu Undichtigkeiten führen. Daher muss bei der Auswahl der Öldichtung der verfügbare Einbauraum sowie das Montageverfahren berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass die Öldichtung korrekt in ihre Betriebsposition gelangt.
Insgesamt sollte die Auswahl einer Wellendichtring-Dichtung ausgehend von den Betriebsbedingungen der Anlage erfolgen, wobei nacheinander die Abmessungen, die Drehzahl, die Temperatur, das Medium, die Umgebungsbedingungen, der Druck, der Zustand der Welle sowie die Montagebedingungen zu bestätigen sind und entsprechend die geeignete Bauform und das geeignete Material auszuwählen sind. Durch eine systematische Analyse können Leckagerisiken erheblich reduziert werden, sodass das Dichtsystem unter realen Betriebsbedingungen eine stabile Leistung aufrechterhalten kann.
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