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Wie verhindern O-Ringe eine Kontamination von Roboter-Kameralinsen während der Abdichtung?

Jan 05, 2026

In Robotervision-Systemen bestimmt die Sauberkeit der Linse direkt die Bildqualität. Doch viele Ingenieure übersehen ein entscheidendes Detail: Extrahierbare Stoffe aus abdichtenden O-Ringen können die optische Oberfläche kontaminieren. Um dieses Problem zu lösen, müssen drei Aspekte berücksichtigt werden – Materialauswahl, Prozesskontrolle und konstruktives Design.

Materialauswahl: Die richtige Dichtung wählen

Fluorkautschuk (FKM) oder Perfluorelastomer (FFKM): Diese Materialien setzen unter Hochtemperatur-, Vakuum- und Reinraumbedingungen minimale extrahierbare Substanzen frei. FFKM bietet eine hervorragende chemische Stabilität für anspruchsvolle Umgebungen.

PTFE-ummantelte O-Ringe: Empfohlen für Anwendungen, die eine noch höhere Inertheit erfordern.

Vermeiden Sie NBR oder VMQ: Nitril- und Silikonkautschuke neigen dazu, Weichmacher oder Silikonöle freizusetzen, die optische Oberflächen verunreinigen können.

Prozesskontrolle: Vorinstallationssäuberung

Vor der Installation sollten O-Ringe einer Ultraschallreinigung, Spülung mit hochreinem IPA und Vakuumtrocknung unterzogen werden, um Formtrennmittel und Öle zu entfernen. Einige Hersteller liefern O-Ringe, die bereits im Reinraum vorbehandelt wurden und direkt in Umgebungen der Klasse 100 eingesetzt werden können.

Konstruktiver Schutz: Isolation für Sicherheit

PTFE-Barrieren zwischen Linse und O-Ring einbauen oder Doppeldichtungen mit Entlüftungskammern verwenden, um Extraktablen von der optischen Oberfläche fernzuhalten. Selbst bei geringer Ausgasung bleibt die Bildfläche unbeeinträchtigt.

Umwelt- und Betriebsstabilität

Niedrige Luftfeuchtigkeit und eine stabile Temperatur aufrechterhalten, um thermische Ausdehnung oder Rissbildung von Dichtungsmaterialien zu verhindern. Periodisches Vakuumbacken bei 80–120 °C für 2–4 Stunden beschleunigt die Freisetzung von restlichen flüchtigen Bestandteilen und verringert langfristige Kontaminationsrisiken.

Zusammenfassung und Empfehlungen

Um Linsenkontamination wirksam zu verhindern, ist eine kombinierte Strategie erforderlich:

Geeignete Dichtungsmaterialien auswählen (FKM oder FFKM, gegebenenfalls mit PTFE-Umhüllung).

Gründliche Reinigungs- und Vorbehandlungsverfahren anwenden.

Isolationsstrukturen in das Dichtungskonzept integrieren.

shanfeng-O-Rings-Materials.jpg

Ein reiner Materialwechsel ohne Reinigung oder strukturelle Optimierung kann weiterhin zur Anreicherung von Kontamination führen und letztendlich die Bildgenauigkeit und Wiederholbarkeit in Robotervision-Systemen beeinträchtigen.

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